"Honig ist ein Nahrungsmittel,
das von Honigbienen
*
aus dem
Nektar
von
Blüten oder aus den Abscheidungen lebender Pflanzenteile
(
Honigtau
), hergestellt wird, welche die Bienen aufnehmen,
umwandeln, mit körpereigenen Substanzen kombinieren, einlagern und in den
Waben des Bienenstocks reifen lassen."
Zur Vermehrung müssen Blüten bestäubt werden, d.h. der von
den Staubbeuteln (männlicher Teil) erzeugter Pollen oder Blütenstaub muss
auf die Narbe (weiblicher Teil) einer anderen Blüte gelangen. Die Bestäubung
erfolgt hauptsächlich durch Bienen, die Nektar suchend von Blüte zu Blüte
fliegen, den Blütenstaub dabei an ihren Beinen mitnehmen und ihn dann auf
Narben anderer Blüten absetzen.
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Bienen sammeln
auch
Honigtau
, den sie wie den Nektar in Honig verwandeln.
Diese Substanz ist komplexer, denn man erhält sie durch einen Zwischenwirt,
meist die Blattlaus.Die Blattlaus sticht die Pflanze an, ernährt sich vom
Saft und scheidet den Überschuss in Form von süßen Tröpfchen aus, die an den
Blättern haften bleiben.
So
werden Blattläuse beherbergende Pflanzen wie Tannen, Fichten, Eichen, Ahorn,
Linde, aber auch Getreide, zu wichtigen Honigquellen.Sei es Nektar oder
Honigtau, die Biene verwandelt diese Substanzen, indem sie sie mit ihren
Speichelabsonderungen mischt. Innerhalb des Bienenstocks werden sie vielmals
von Honigmagen zu Honigmagen und von Wabe zu Wabe weitergereicht. Allmählich
reichern sie sich mit biologischen Bestandteilen an, verwandeln sich und
konzentrieren sich dank einzigartiger natürlicher chemischer Vorgänge, die
es nur bei Bienen gibt. Die Jahresproduktion einer Biene lässt sich schwer
abschätzen, doch nimmt man an, dass ein Stock mit einer
Durchschnittsbevölkerung von 30 000 Bienen 20 bis 30 kg Honig pro Jahr
erzeugt.
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